| R e i s e t a g | 15 | Datum: | 12. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Vatne – Fiksdal - Vestnes – Molde – Mordal – Jendem – Moem – Trollkirka - Bud | ||||||||
| Fähre: | ![]() |
Vestnes - Molde | |||||||
| Übernachtung: | Blåhammer Camping, Bud | ||||||||
| Sonstiges: | Die Nacht verlief ruhig – Hatte eigentlich mehr Verkehr erwartet. In der Nacht hat es zweimal kurz geregnet und dann war Ruhe und ich konnte die Dachluke wieder öffnen.
Morgens nach dem Frühstück bin ich weiter und habe gemütlich wieder einen Fjord umrundet. Ich habe meinen «Co-Pilot» auf 45 km/h eingestellt und habe friedlich die Gegend genossen. Das ist das schöne, wenn man nicht auf der Nationalstrasse fährt. In Vestnes angekommen musste ich kurz auf die Fähre warten, welche mich nach Molde übersetzte. Ab hier habe ich die hohen Schneeberge von Norwegen hinter mich gelassen. Auch sind die Reisebusse viel seltener anzutreffen. Die Berge sind alle schön Grün. In Molde angekommen, habe ich die Nationalstrasse wieder verlassen und bin der Küste entlang nach Malme. Da musste ich zwangsläufig wieder auf die Schnellstrasse bis zum Parkplatz Trollkirka. Dies war der Ausgangspunkt einer kleinen Wanderung. Nachdem ich den Rucksack gepackt habe, bin ich mit Wanderschuhen und Winddichter Jacke losmarschiert. Gemäss allen Beschreibungen, die ich gelesen habe, ist man in 1.5 h am Ziel – einer Höhle mit einem Wasserfall. Da ich gut zu Fuss bin, habe ich solche Zeiten immer unterschritten. Der Weg fing flach an. Nach etwa 15 Minuten wurde der Weg zu einem steilen Waldweg. Der Wald war wunderschön – ein richtiger Trollwald. Irgendwann war es fertig mit dem Wald und der Weg führt über grosse Bollsteine und Felspartien weiter. Nach 1.5h war das Ziel bei weitem nicht sichtbar. Vom Weg abgekommen war ich auch nicht – es gab ja nur diesem. Also bin ich nach einer kurzen Verschnaufpause weiter. Das Ziel habe ich dann nach 2 Std. 15 min. erreicht. Also der grosse Mythen ist deutlich einfacher. Meinen Rucksack habe ich zwischen 2 grosse Steine eingeklemmt damit er nicht runterrollt. Ausgerüstet mit einer warmen Jacke und einer Kopflampe bin ich reine in diese kleine Höhle. Nach einem kurzen hochklettern gab es einen kleinen Saal. Von dort ging ein Gang weiter, wo man über grosse Steine weiter in einen zweiten Gang kam. Parallel zum Weg floss hier ein kleiner Bach. Nach der letzten Kletterpartie kam der Wasserfall. Von hier aus sah man auch den Himmel. Das Ganze war sehr imposant.
Dort angekommen bezog ich mal kurz für eine halbe Stunde meine Koje damit ich für die Weiterfahrt nach Bud fit bin. Kurz vor Bud habe ich einen wunderschönen und ganz einfachen Campingplatz gefunden. Ich habe meinen Standplatz direkt am Strand und geniesse den schönen Abend. |
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